Im American Roadhouse
8. Feber
Vollgepropft mit Neon-Werbung: die Bar
Da unser Mittagslokal Anfang des Monats überraschend ein Opfer der Wirtschaftskrise wurde, suchen wir nun verstärkt Alternativen. Zuletzt führte uns diese Suche zum American Roadhouse, welches - ganz amerikanisch - vor allem riesige, leckere Burger und Steaks serviert. Schnell fiel die Entscheidung, uns dort auch einmal zu einem Feierabendbier zu treffen.
Der Kronleuchter besteht aus Jack-Daniels-Flaschen
Die Einrichtung ist schnell beschrieben: Indianer! Der Besitzer hat den Saloon mit allem möglichen Schnickschnack vollgestopft, was an den Wilden Westen erinnert: an der Decke hängen komplette Kuhfelle, Indianerbilder und Traumfänger zieren die Wände, und ein Galgen in der Mitte erinnert daran, dass der Wilde Westen kein Ponyhof war.
Auch das Publikum unterscheidet sich von den Studentenkneipen des inneren Bezirks deutlich. Einmal sitzt ein Rocker-Stammtisch beisammen: die Kerle mit ihren Lederjacken und langen Haaren sehen aus, als wären sie allesamt mit ihren Harleys vorbeigeschneit, ihre Frauen hängen in einer eigenen Gruppe an der Bar herum, sie sind wohl die Motorrad-Schrauber-Geschichten leid und geben sich lieber solang die Kante, bis sie irgendwann auf die Barhocker steigen und sehnsüchtig "Hotel California" mitgrölen.
God bless America, auch auf dem Klo!
Alles in allem durchaus ein Ort, an dem man abschalten und sich treiben lassen kann.
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Kommentare:
Lorelei (8.2.2009, 19:14)
Wulff (8.2.2009, 20:29)
Lorelei (8.2.2009, 20:41)
Wulff (8.2.2009, 22:43)
rowin (9.2.2009, 22:14)
tigger (10.2.2009, 11:27)