Knochenmarkspende
22. Feber
Für einen Tag eine Blutbank: das Arndt-Gymnasium in Berlin
Dank Lorelei hatte ich gestern die seltene Gelegenheit, einmal als Gutmensch in Erscheinung zu treten. Unter dem Slogan Hilfe für Helene fand in Berlin eine grosse Aktion zur Typisierung des eigenen Blutes statt. In Berlin-Dahlem wurde eine Schule - das Arndt-Gymnasium, auf dem die Eltern der kleinen Helene ihre Matura absolvierten - für den Samstag flugs zu einem mobilen Lazarett umfunktioniert, und ca. 6000 Menschen fanden sich im Lauf des Tages ein, um sich als Knochenmark-Spender registrieren zu lassen.
Blut zapfen im Akkord: selbst das Radio schickte eine Reporterin hin
Die Chance, einen geeigneten Knochenmark-Spender zu finden, liegt bei etwa 1:100.000, und dummerweise sind die Eltern eben nicht automatisch geeignet. Das schreit nach einer datenbanktechnischen Grossaktion, und so wurde die Deutsche Knochenmarkspenderdatei gegründet. Sie hält die Daten potentieller Spender bereit, so dass man im Notfall den geeigneten Retter als sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen auch finden kann.
Panda-chan staunt über das Gedränge: soviel Menschen!
Natürlich hoffen wir alle, dass die kleine Helene dank dieser Aktionen (in Hamburg kamen auch schon über 5000 Leute zusammen) überlebt. Das war den kleinen Stich in den Arm wert. Und meine Hochachtung vor all den freiwilligen Helfern, die ihr Wochenende dort opferten!
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