14 ruhige Tage
26. Jänner
In den letzten zwei Wochen hatte ich mich rar gemacht im Internet. Ganze 15 Tage war ich in Twitter inaktiv, hier im Blog gab es in der Zeit gerade mal einen einzigen kurzen Beitrag, selbst Emails schrieb ich so gut wie keine. Dabei gab es keinen besonderen Anlass: ich war weder krank noch verreist, der Alltag hielt genügend bloggenswerte Momente bereit... Ich war einfach nur nicht in der passenden Laune.
Eine Arbeitskollegin hat sich den Fuss gebrochen. Einen Moment nicht aufgepasst, auf dem glatten Parkplatz ausgerutscht - und schon musste die Rettung anrücken. Schmerzen, Krücken und mindestens sechs Wochen Krankenstand, so schnell kann es gehen. Und als ich sie letzte Woche besuchte, kassierte ich glatt einen Strafzettel fürs Falschparken; aufgrund der zugeschneiten Strassen sah ich die Kennzeichnung der Parkzone nicht. Typisch Österreich: Schnee wird nur notdürftig geräumt, aber die Parksheriffs lauern bei jedem Wetter auf ihre Opfer. Grr!
Während Lorelei mit Prüfungsvorbereitungen beschäftigt war, fiel mir ein altes Computerspiel in die Hände. "Dungeon Siege" von 2002 mag für verwöhnte Gamer altbacken wirken, doch es machte duraus Spass, knapp 40 Stunden durch Schneestürme, Sümpfe und dunkle Höhlen auf der Suche nach magischen Artefakten zu stapfen, um irgendwann einem Endgegner gegenüber zu stehen und ihn zu besiegen. Keine Frage, WoW wäre für einen suchtgefährdeten Menschen wie mich der sichere Untergang.
Immerhin halten die guten Vorsätze für 2010 noch halbwegs: ich bewege mich regelmässig, esse weniger als bisher und habe schon fast 2 Kilo abgenommen. Gut, zwei Kilo sind auch schnell wieder angefuttert - abwarten, wie die Bilanz in 11 Monaten ausschaut, denn abgerechnet wird erst am Ende des Jahres...
"1/2 of all people are below average" - nur zu welcher Hälfte gehört man selbst?
Alles in allem plätschert das Leben normal vor sich hin.
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Kommentare:
rowin (27.1.2010, 23:41)
tigger (28.1.2010, 13:43)